Rotfuchs




In den meisten mitteleuropäischen Landschaften ist er der größte noch verbliebene Beutegreifer unter den Säugetieren. Der Fuchs erfüllt ohne Zweifel – wie alle Beutegreifer – eine wichtige ökologische Funktion. Seine geradezu sprichwörtliche Schläue findet seit Jahrhunderten Erwähnung in Sagen und Märchen. Der äußerst anpassungsfähige Opportunist hat als Art den menschlichen Verfolgungswahn, der in den großen Vergasungsaktionen der 70er Jahre gipfelte, überlebt. Es ist vor allem der futterneidische Mann in grünen Rock, der ihm nach dem Leben trachtet. Ein Heer von Hobbyjägern schießt Jahr für Jahr die Bestände zusammen, selbst die, mit Steuergeldern gegen Tollwut immunisierten Populationen. Als Feindbild und Sündenbock für alles hat man sich im wahrsten Sinne des Wortes auf ihn eingeschossen, und macht auch vor den Welpen am Bau nicht halt. Dass der Rotfuchs in Deutschland absolut keine Schonzeit genießt, ist beschämend für ein hoch entwickeltes Land. Die Politik kuscht vor einer finanzstarken Lobby.



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